Der Hafer - gesunder Alltagsbegleiter !

Hafer gilt als echtes Allroundtalent.
Zum einen liefert es eine Menge Energie, zum anderen auch wichtige Ballaststoffe für unsere Verdauung.

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Hafer
Herkunft

Der heutige uns bekannte Hafer stammt sehr wahrscheinlich von einer Wildform ab, welche als “Unkraut” in Weizen- und Gerstenfeldern wuchs. Die uns älteste bekannte Nennung ca. 5.000 v. Christus, kommt aus der Region ums Schwarze Meer. 1.800 ging der Haferanbau in Mitteleuropa zurück, da er von der Kartoffel verdrängt wurde. Bis dahin jedoch, war der Hafer eines der wichtigsten Nahrungsmittel für den Mensch. In Deutschland wird der Hafer, goldfarben, im Juli bis August geerntet und anschließend in den Hafermühlen vom groben Schmutz befreit. Dann gesiebt und nach Größe sortiert. Nachdem die Schale abgeschält ist und die Haferkerne bei 90-120 Grad getrocknet wurden, bildet sich der uns bekannte super leckere, nussartige Geschmack. Hafer wird bei uns hauptsächlich als Viehfutter benutzt, ansonsten kann er natürlich noch gemahlen werden für Hafermehl. Dieses wird allerdings nur selten beim Brot backen genommen, da er eigentlich kein bis nur wenig Gluten enthält. Gluten ist so etwas wie der Kleber im Mehl, welches fürs Brot backen natürlich benötigt wird. Was die meisten natürlich kennen sind die altbekannten und immer beliebten Haferflocken. Ansonsten wird aus Hafer noch Grieß hergestellt. 

Inhaltsstoffe und Wirkung
  • langkettige Kohlenhydrate – Quelle, die unseren Blutzuckerspiegel stabilisiert
  • reich an Ballaststoffen, halten lange satt und sind ein bekanntes Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden.
  • enthält Zink und B – Vitamine und fördert damit unser Immunsystem
  • enthält pflanzliche Proteine, eigenen sich somit zum Muskelaufbau 
Hafer
Verwendung in der Küche
  • Haferflocken oder -grieß für Porridge / Haferschleim zum Frühstück (mit ein paar frischen Obststücken einfach super lecker !) 
  • Hafermilch – als Kuhmilch Ersatz bei Laktoseintoleranz bspw.
  • Hafermehl fürs Brot backen (meist dann gemischt mit einer anderen Mehlsorte) 
  • Haferflocken-Thunfisch-Frikadellen
  • Haferflockenkekse als Snack 
  • Hafermehl wird auch in der Babybrei – Produktion oft verwendet wenn Haferbrei hergestellt wird 
Haltbarkeit und Lagerung

Ich persönlich habe eigentlich noch nie darauf geachtet, wie lange die Haferflocken haltbar waren. Solange die geöffneten Haferflocken nach Haferflocken riechen, ist es meiner Meinung nach unbedenklich, diese auch über dem Mindesthaltbarkeitsdatums zu verzehren. Beim MHD handelt es sich um eine “frische Garantie” des Herstellers. Das heißt jedoch nicht, das Lebensmittel mit Ablauf dieses Datums automatisch schlecht sind. Bei vielen Lebensmitteln sind wir einfach zu schnell dabei diese wegzuschmeißen, obwohl sie noch gut wären, nur weil das MHD überschritten wurde. Ich persönlich vertraue da einfach auf meine Sinne, so lange es gut riecht, gut aussieht, sich gut anfühlt und auch gut schmeckt, kann es ja eigentlich nicht schlecht sein, oder? 
Ok gut, bei Vollkornhaferflocken sollte man ein wenig auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten, das liegt jedoch an deren Fettgehalt. Sobald es also ranzig riecht sind diese ungenießbar – dann doch lieber auf Nummer sicher gehen und sie leider entsorgen.
Idealerweise werden Haferflocken an einem kühlen, dunklen Ort in einem trockenen und dichten Gefäß gelagert.

 

Hafermilch

Die Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengetragen sind jedoch ausschließlich als Empfehlung zu betrachten.