Der Champignon - kleiner Pilz ganz groß ?

Nun, der “kleine” ist einer der Pilze auf dieser Welt,
die am meisten verzehrt werden.
In dieser Hinsicht also schonmal ein ganz Gro√üer in der K√ľche !
Doch was ist noch besonders an dieser Art von Pilz ?

Unbezahlte Werbung

Champignons
Herkunft

Es wird unter anderem Vermutet, dass bereits die R√∂mer den Wildchampignon verspeisten – darauf deuten Erw√§hnungen in Schriftst√ľcken aus jener Zeit hin.
So heißt es weiter, das im 16. Jahrhundert in Frankreich, bei der Zucht von Melonen auf Misthaufen, zwischen drin Champignons wucherten und so diese entdeckt wurden.
Daraufhin fand in Paris, zu Zeiten von König Ludwig XIV die erste Kultivierung durch Olivier de Serres statt.
In Deutschland kam der Champignon jedoch erst Mitte des 19 Jahrhundert an. Heutzutage ist dieser jedoch nicht mehr weg zu denken und wird in vielen Gerichten verwendet.
Wusstet ihr das der braune Champignon dem urspr√ľnglichen Wildchampignon am n√§hesten kommt ? Im Gegensatz zum weit verbreiteten wei√üen Champignon, welcher durch nat√ľrliche Mutation entstand, besteht dieser aus weniger Wasser, der Geschmack ist dadurch intensiver und die Textur ist eine festere.

Inhaltsstoffe und Wirkung
  • enthaltene Ballaststoffe sind wichtig f√ľr unseren Magen-Darm-Trakt.
  • Zink – St√§rkung f√ľr unser Immunsystem
  • bestehen zu 90 % aus Wasser und sind Kalorienarm. Sie gelten als schwer Verdaulich – das liegt an ihrer Haut welche aus unverdaulichen Chitin besteht. Durch l√§ngeres erhitzen, kann dies leichter verdaubar gemacht werden.
  • gute Kaliumquelle und fast salzfrei & fettfrei
  • enthalten wenig Kohlenhydrate und wirken sich daher kaum auf den Blutzuckerspiegel aus
Champignons
Verwendung in der K√ľche
  • Gef√ľllte Champignons
  • als Beilage
  • im Salat
  • panierte Champignons
  • als Tapas – z.B Knoblauchchampignons
  • in der So√üe und vieles mehr . . .
Haltbarkeit und "richtiges" Putzen

Grunds√§tzlich sei gesagt: ein Champignon bzw. generell Pilze sind leider nicht sehr lange haltbar. Wir kaufen Pilze tats√§chlich nur noch an den Tagen, an denen wir sie auch gleich verwenden. Optimalerweise greift man hier zur losen Ware und lagert diese im K√ľhlschrank in einer flachen Sch√ľssel. Pilze beginnen n√§mlich leicht zu schwitzen, wenn sie aufeinander liegen und am schlimmsten noch mit einer Plastikfolie abgedeckt werden, kann diese Feuchtigkeit nicht verdunsten und sie werden sehr schnell schlecht.

Zum “richtigen” Putzen geh√∂rt f√ľr mich kein Wasser an den Pilz. Ganz einfach weil ein Pilz, Wasser aufzieht wie ein Schwamm ! W√§re doch schade, den Geschmack unn√∂tig zu Verw√§ssern. Ich nehm dazu immer ein K√ľchenpapier und “putze” den Pilz damit sauber ūüôā

Woran man einen genießbaren von einem ungenießbaren Pilz unterscheidet, habe ich euch hier aufgelistet:P

Genießbar
  • Lamellen sind hell bis leicht braun und geschlossen
  • F√ľhlt sich im gesamten trocken an
  • Schnittstellen sind hell
  • Ist knackig und riecht erdig, pilzig.
Ungenießbar
  • f√ľhlt sich schmierig / matschig an
  • braune oder schwarze Flecken
  • offene, dunkle Lamellen
Champignons

Die Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengetragen sind jedoch ausschließlich als Empfehlung zu betrachten.