Hallo zusammen,

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heute hab ich euch das schwäbischste Basic – Rezept ever dabei ! Meiner Meinung nach passen Spätzle einfach zu jedem deftigen Gericht.  Ein schönes Stück Fleisch mit ner Bratensoße und frischen, saftigen Spätzle , ein super Mittagessen ! Spätzle kann man sehr vielseitig benutzen , ob zu Fleisch , in Butter geschwenkt mit frischem saisonalem Gemüse oder sogar in einem Auflauf versteckt . Einfach nur mit einer Bratensoße ist es bei uns im Allgäu auch in fast jedem Restaurant vertreten , meist auf der Kinderkarte , da es wohl kein Kind gibt welches keine Spätzle mag . Ich habe euch heute das Allgäu – Grundrezept mitgebracht , so wie es schon meine Mutter gemacht hat . Man kann es aber auch abwandeln , mit Spinat oder Rote Bete einfärben , es gibt auch  Rezepte ohne Eier oder ohne Milch . Dieses ist allerdings unser Familienrezept , mit Eiern , Milch und nem Stückchen Butter , sowie ein paar schönen Gewürzen die den Geschmack abrunden !

Spätzle
Spätzle

Spätzle

Das schwäbischste Basic-Rezept ever ! Spätzle gehen immer und passen überall dazu !
4.50 from 2 votes
Vorbereitungszeit 30 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Gericht Beilage, Hauptgericht
Land & Region Deutsch, Schwaben
Portionen 6 Personen (als Beilage)
Kalorien 410 kcal

Zutaten
  

  • 500 Gramm Mehl (ich benutze meist Weizenmehl XXX)
  • 6 Eier Größe M
  • 200 ml Milch lauwam
  • 20 Gramm Butter (in der Milch geschmolzen)
  • 6 Gramm Salz (etwa ein gehäufter Teelöffel)
  • 4 Prisen Stay Spiced ! Schwarzes Gold
  • 2 Prisen Stay Spiced ! Muskatnuss
  • 2 Prisen Stay Spiced ! Umami

Anleitungen
 

  • Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben. Die Gewürze hinzufügen und mit dem Mehl leicht verrühren.
  • In die Mitte eine Mulde formen für die Eier und sie dann hineingeben. Mit langsamer Stufe anfangen zu verrühren, nach und nach die lauwarme Milch mit der geschmolzenen Butter mit unterrühren.
  • Stufenweise die Rührstufe nach oben regeln und 5 bis 10 Minuten auf höchster Stufe rühren lassen bis ein zäher, klebriger Teig entstanden ist.
  • Wenn man den Knethacken oder die Rührhacken (wenn man ein Handrührgerät nimmt) aus der Teigmasse nimmt kann man erkennen ob der Teig zäh genug ist, wenn der Teig tropfenförmig langsam runtertropft ist er perfekt. (Falls er noch zu fest ist, einfach ein wenig Milch dazu, wenn er schon zu weich ist ein wenig Mehl nachgeben.)
  • Dann lässt man ihn noch 15 Minuten ziehen, in der Zeit zieht das Gluten und die Stärke in dem Mehl nochmal nach und bindet den Teig.
  • In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und wenn es kocht salzen.
  • Wer darin fit ist kann dann die Spätzle vom Brett ins Wasser schaben. Ich persönlich hab einen Spätzlehobel, der ist wie ein Gemüsehobel, man füllt einen Teil des Teiges hinein und zieht dann den Schieber nach vorne und wieder zurück. So entstehen die schwäbischen Knöpfle-Spätzle, welche ich als gebürtige BaWü aus Schwaben natürlich mit meiner Kindheit aufgenommen habe.
  • Wenn der Teig ganz durchgedrückt wurde, kann man den Hobel beiseite legen. Am Besten auf die Schüssel mit dem Teig, manchmal tropft der Hobel nämlich noch nach und dann tropft es gleich wieder in den Teig. 😉
  • Die Spätzle im Kochtopf können dann einmal durchgerührt werden damit auch keine am Boden des Topfes kleben bleiben. Die Knöpfle steigen schneller auf als die Fädenspätzle, deshalb noch ein wenig köcheln lassen auch wenn sie bereits an der Oberfläche schwimmen.
  • Dann mit einer Schaumkelle die Spätzle abschöpfen und kurz in einer Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken. Anschließend mit der Schaumkelle wieder aus dem kalten Wasser holen und in eine gebutterte Form geben. Die könnt ihr zwischen durch in den Backofen schieben damit sie nicht zu stark auskühlen.
  • Und nun wiederholt ihr den Prozess bis kein Teig mehr da ist. Also Teig in den Hobel; aus dem Topf in kaltes Wasser und dann in die Auflaufform.
  • Wenn ihr wollt könnt´s ihr natürlich noch ein paar Butterflocken mit hineinschichten.
  • Und schon sind die Spätzle fertig ! 😀
  • Falls ihr mit dem restlichen Essen noch nicht so weit seid´s, könnt ihr sie auch noch mal in den Ofen stellen und so warm halten. Ich würde sie nur mit einem Deckel oder ähnlichem abdecken, damit sie nicht austrocknen können.

Notizen

Das Gericht reicht in dieser Menge uns auch sehr gut als Hauptspeise (2 Erwachsene). 
Frisch gemacht schmecken Spätzle meiner Meinung nach natürlich am Besten ! 
Aber im Kühlschrank gelagert halten sie sich auch für 2-3 Tage. 
Ihr könnt natürlich auch einen größeren Schwung gleich machen und dann den Rest eingefrieren, das klappt auch super und im Gefrierschrank sind sie ca. 6 Monate haltbar. Wenn ihr die Spätzle mit ein wenig Butter bzw. Öl in einer Pfanne schwenkt, dann abkühlen lasst und sie anschließend eingefriert, könnt ihr sie leichter dosieren, da sie nicht so aneinander kleben. Oder ihr bereitet sie auf einem Backblech oder ähnlichem aus, so das sich die einzelnen Spätzle nicht berühren und gefriert sie ein wenig vor, bevor ihr sie in einen Beutel oder eine Box umfüllt´s. So gefrieren sie einzeln und kleben auch nicht aneinander. 
Wenn ihr natürlich generell Portionen eingefriert, macht es auch nichts wenn sie aneinander kleben, beim auftauen lösen sie sich dann wieder. 
Zum auftauen könnt ihr sie einfach nochmal in kochendes Wasser geben, aber nur kurz, für 1 Minute da sie ja schon bissfest gekocht sind. Oder ihr gebt sie mit ein wenig Butter in eine Pfanne, wenn ihr zum Beispiel Butterspätzle mit Gemüse  machen wollts. 
Noch ein kleiner Tipp: Spätzleteig wird durch warmes Wasser fest, deswegen schmeißt nicht alles gleich in die Spülmaschine, sondern spült es davor ein wenig mit kaltem Wasser ab. So geht der Teig ganz einfach ab und verklebt nicht! 😉 
Ach , und natürlich hat meine Mutter früher kein Umami-Gewürz rein gemacht. Ich persönlich finde aber das es den Geschmack vollmundiger macht, probiert es einfach mal aus. Ihr könnt ja auch mal probieren was passiert wenn ihr einen Esslöffel Rote Bete mit in den Teig gebt! 😉

Nährwerttabelle

Kalorien: 410kcal (21%)Kohlenhydrate: 66g (22%)Eiweiß: 15g (30%)Fett: 9g (14%)Gesättigte Fettsäuren: 4g (25%)Cholesterin: 174mg (58%)Natrium: 490mg (21%)Kalium: 195mg (6%)Ballaststoffe: 2g (8%)Zucker: 2g (2%)Vitamin A: 375IU (8%)Kalzium: 76mg (8%)Eisen: 5mg (28%)
Keyword Basic, Beilage, Eier, Eierspätzle, Schwäbisch, Spätzle, Vegetarisch
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Steffi

Steffi

liebt die deutsche, deftige Küche, mit Fleisch, Spätzle und Semmelknödeln. Sie backt auch für ihr Leben gern, eigentlich nicht mal so sehr für sich selbst, sondern eher um Ihren Mitmenschen eine Freude zu bereiten. Sie probiert immer wieder neues aus und lässt sich dabei von vielen verschiedenen Sachen inspirieren. In ihrer Freizeit werkelt sie im eigenen Garten, in der Werkstatt ihres Vaters oder schreibt ihre verrückten Fantasygedanken auf.

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. 😍Ulli H.

    5 stars
    Super Rezept! Interessant mit dem Umami-Gewürz! Muss ich auch mal rein tun😄👍

  2. E.H.S.

    4 stars
    Spatza oder Spätzle (bayrisch oder schwäbisch) aber was ist mit Gries?

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